Übergewicht macht Covid-19 riskanter


Mehr Patienten intensivpflichtig
Übergewicht macht Covid-19 riskanter

Nicht nur Alter, Herz- oder Lungenerkrankungen machen eine Covid-19-Erkrankung besonders gefährlich. Es mehren sich die Hinweise, dass bei Menschen unter 60 Jahren starkes Übergewicht ein Risikofaktor ist für einen schweren Verlauf ist.

Risiko für Klinikeinweisung verdoppelt

Dass stark Übergewichtige schwerer mit dem neuen Coronavirus zu kämpfen haben als Normalgewichtige zeigen Daten aus Amerika – einem Land, in dem immerhin knapp 40% der Menschen einen Body Mass Index (BMI) > 30 kg/m2 aufweisen und deshalb laut WHO als fettsüchtig, d.h. adipös gelten (zum Vergleich: In Deutschland hat etwa Viertel der Bevölkerung einen BMI > 30).

Bei der Analyse der Covid-19-Daten fanden die Forscher heraus, dass in der Gruppe der unter-60-jährigen adipöse Menschen mit SARS-CoV2-Infektion ein doppelt so hohes Risiko für eine Klinikeinweisung hatten wie Normalgewichtige. Das Risiko, intensivpflichtig zu werden, war ebenfalls signifikant erhöht.

Je höher der BMI, desto schwerer der Verlauf

Adipositas erhöht damit das Risiko für schwere Covid-19-Verläufe, allerdings nur bei Patienten unter 60 Jahren. Diese Ergebnisse werden von anderen Untersuchern unterstrichen: Auch in Frankreich mussten fettleibige Covid-19-Patienten besonders oft auf der Intensivstation versorgt werden, und der Verlauf der Erkrankung war umso schwerer, je höher der BMI war. Außerdem waren auch hier viele der Patienten jung und die Fettleibigkeit der einzige Risikofaktor.

Als Ursache für die schweren Verläufe bei adipösen Covid-19-Patienten vermuten die Autoren eine verstärkte Entzündungsreaktion, die womöglich die Verteilung des Sauerstoffs durch das Blut erschwert. Das wäre auch eine Erklärung dafür, warum die künstliche Beatmung bei schwer adipösen Covid-19-Patienten häufiger erforderlich und oft weniger erfolgreich ist als bei normalgewichtigen.

Präventionsmaßnahmen für Übergewichtige besonders wichtig

Fazit aus diesen Ergebnissen: Menschen mit einem BMI > 30 sollten eine Ansteckung mit SARS-CoV2 unbedingt vermeiden und sich deshalb strikt an die Präventionsmaßnahmen halten. Übergewichtige, die sich mit SARS-CoV2 infiziert haben, müssen zudem besonders engmaschig auf eine Verschlechterung ihres Zustands kontrolliert werden, um eine rechtzeitige Einweisung in die Klinik sicherzustellen.

Quelle: DGK

TCP Apotheken OHG

Die TCP Apotheken OHG, ist eine Kooperationsgemeinschaft vierer regionaler Apotheken im Raum Reichenbach und Zwickau. Eine dieser Apotheken ist die Schwan-Apotheke in Meerane.
Informationen zu den drei weiteren TCP Apotheken erhalten Sie hier:
Alte Stadtapotheke Reichenbach | Reichenbach Apotheke am Solbrigplatz | Reichenbach Oberplanitzer Apotheke  | Oberplanitz

News

Schlaf: Nicht zu kurz und nicht zu lang
Schlaf: Nicht zu kurz und nicht zu lang

Die Mitte macht´s

Viel hilft viel? Das gilt offenbar nicht beim Thema Schlaf. Denn nicht nur zu wenig Schlaf scheint Menschen schneller altern zu lassen. Das gleiche gilt wohl auch für zu viel Schlaf.   mehr

Hitze bedroht Gehirn und Nerven
Hitze bedroht Gehirn und Nerven

Von Schlaganfall bis Delir

Sommerliche Wärme wird von vielen Menschen als angenehm empfunden. Doch anhaltende Hitze und tropische Nächte können ernsthafte gesundheitliche Folgen haben – insbesondere für das Gehirn.   mehr

Wie viel Schreien ist normal?
Wie viel Schreien ist normal?

Quälende Säuglingskoliken

Viele Eltern kennen die Situation: Das Baby ist satt, frisch gewickelt und gesund – und schreit trotzdem über Stunden. Gerade in den ersten Lebensmonaten können sogenannte Säuglingskoliken Familien an ihre Belastungsgrenzen bringen. Was ist normal und wann muss das Schreien abgeklärt werden?   mehr

Augentropfen: 10 häufige Fehler
Eine Frau gibt Augentropfen ins Auge sein - sie versucht dabei, das Auge nicht zu berühren, um eine Verkeimung zu verhindern.

Was schief gehen kann

Ob bei einer Bindehautentzündung, Verletzungen des Auges oder einem hohen Augendruck: Augentropfen werden in vielen Fällen verordnet. Bei der Anwendung sollte man aber einige Fehlerquellen vermeiden.   mehr

Hilfe fürs Arthroseknie
Hilfe fürs Arthroseknie

Schmerzgele und -pflaster

Kniearthrose ist schmerzhaft – doch nicht immer ist der Griff zur Tablette nötig. Denn schmerzende Kniegelenke lassen sich auch von außen effektiv behandeln. Und zwar mit Schmerzpflastern und Schmerzgelen.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Schwan-Apotheke OHG
Inhaber Carsten Albrecht, Thomas Schröder
Telefon 03764/20 00
Fax 03764/17 17 62
E-Mail info@schwan-apotheke-meerane.de