So bringt Ihr Hund Sie nicht zu Fall


Gefahr für alte Knochen
So bringt Ihr Hund Sie nicht zu Fall

Hunde und Senioren passen gut zusammen: Wer im Alter einen Hund besitzt, leidet seltener an Einsamkeit und bewegt sich mehr. Doch leider erhöht die Hundehaltung die Sturzgefahr für alte Menschen. Hier finden Sie Tipps, damit Ihr Hund Sie nicht zu Fall bringt.

Ältere Frauen betroffen

Hund und Mensch sind schon seit Jahrtausenden ein gutes Team. Die Vierbeiner helfen bei der Jagd, suchen Lawinenopfer, erschnüffeln Drogen und führen Blinde. Auch alte Menschen profitieren von den Fellnasen. Wer einen Hund hat, bewegt sich mehr, geht häufiger an die frische Luft und hat mehr soziale Kontakte. Doch leider hat der Hund auch eine Kehrseite für Senioren – beim Hundespaziergang ist die Sturzgefahr erhöht. Betroffen sind laut einer amerikanischen Analyse von Unfallursachen aus 100 Notfallambulanzen vor allem ältere Frauen. Die Folgen solcher Stürze sind häufig Knochenbrüche. Die Hälfte der gestürzten Frauen brach sich Hand, Arm oder Schulter, knapp ein Fünftel sogar die Hüfte.

So beugen Sie Stürzen vor

Senioren jetzt von der Hundehaltung abzuraten, hieße jedoch das Kind mit dem Bade auszuschütten. Es gibt nämlich ein paar gute Tipps, um sich gegen den Sturz beim Hundegang zu wappnen:

  • Bei der Wahl des Hundes ist es sinnvoll, sich eine senioren-geeignete Hunderasse auszusuchen. Ein Pudel, Labradoodle oder Cavalier King Charles Spaniel ist für einen älteren Menschen besser geeignet als eine Dogge oder ein quirliger Jack Russell Terrier.
  • Welpen sind aus vielerlei Hinsicht für Senioren ungünstig. Besser ist ein Hund im mittleren Alter, der seine wilden Teenagerjahre schon hinter sich hat. Im Tierheim warten genügend Vierbeiner in ihren besten Jahren, die für ältere Menschen geeignet sind. Dort wird man auch bezüglich Charakters und Temperaments seines neuen Freundes gut beraten.
  • Beim Gassigehen sollte man die Leine keinesfalls um die Hand wickeln! Besser ist es auch, die Leine im Zweifelsfall lieber loslassen als selbst zu stürzen.
  • Wer die Umgebung gut im Blick behält, wird von der Aktion seines Hundes nicht überrascht.
  • Gutes Benehmen und ruhiges Verhalten kann man in jedem Alter lernen und trainieren. Der Besuch einer Hundeschule ist deshalb immer angebracht, wenn man sich einen neuen Hund nach Hause holt.

Quelle: DÄB

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